FV-Barnstorf

Karpfen

Merkmale: Körper der Stammform ist langgestreckt, seitlich etwas zusammengedrückt und vollständig beschuppt. Die Zuchtformen sind hochrückiger und gedrungener. Je nach Beschuppung unterscheidet man 4 Zuchtformen: Der hochrückige Schuppenkarpfen, der vollständig beschuppt ist, wir oft irrtümlich als Wildkarpfen bezeichnet, der Wildkarpfen ist aber spindelförmiger gebaut. Der Zeilenkarpfen besitzt eine oder mehrere Schuppenreihen, die über den Körper laufen, sonst ist er unbeschuppt. Beim Spiegelkarpfen sind die Schuppen unregelmäßig über den ganzen Körper verteilt. Der Nackt- oder Lederkarpfen ist völlig unbeschuppt.. Alle Karpfen besitzen 4 Barteln sowie ein endständiges, vorstülpbares Maul. Länge 40-50, max. 130 cm.

Lebensraum: Langsam fließende sowie stehende, meist vegetationsreiche Gewässer (Weiher, Altwasser, Seen, Teiche, Überschwemmungsgebiete)

Biologie: Der scheue Fisch lebt tagsüber meist versteckt im Schutz von Wasserpflanzen. Nachts durchwühlt er den Boden bis ein eine Tiefe von 10 cm nach wirbellosen Kleintieren und Pflanzenteilen. Er wagt sich auch in das Oberflächenwasser der Uferzone, wo er mit schmatzenden Geräuschen alles fressbare (Algen, Plankton, Anfluginsekten, Fischbrut) aufnimmt. Gegenüber Sauerstoffarmut und Gewässerverschmutzung ist der Karpfen recht unempfindlich, weswegen man ihn auch in Abwasserfischteiche einsetzt. In der Laichzeit von Mai bis Juni erfolgt die Ei Abgabe bei Wassertemperaturen von 18-20 Grad Celsius im Flachwasser an Pflanzen. Pro kg Körpergewicht werden ca. 200.000-300.000 Eier abgegeben. Die Larven schlüpfen nach 3-5 Tagen und hängen dann 1-3 Tage mittels einer Klebedrüse an Pflanzen. Nach dieser Ruhephase schwimmen sie zur Oberfläche, um ihre Schwimmblase zum ersten Mal mit Wasser zu füllen. Die schwimmfähige Brut nimmt dann Rädertierchen, einzellige Algen und Kleinkrebse auf, später besteht die Nahrung aus wirbellosen. Die Wildform des Karpfens ist heute stark gefährdet.


Merkmale: Körper der Stammform ist langgestreckt, seitlich etwas zusammengedrückt und vollständig beschuppt. Die Zuchtformen sind hochrückiger und gedrungener. Je nach Beschuppung unterscheidet man 4 Zuchtformen: Der hochrückige Schuppenkarpfen, der vollständig beschuppt ist, wir oft irrtümlich als Wildkarpfen bezeichnet, der
Wildkarpfen ist aber spindelförmiger gebaut. Der Zeilenkarpfen besitzt eine oder mehrere Schuppenreihen, die über den Körper laufen, sonst ist er unbeschuppt. Beim Spiegelkarpfen sind die Schuppen unregelmäßig über den ganzen Körper verteilt. Der Nackt- oder Lederkarpfen ist völlig unbeschuppt. Alle Karpfen besitzen 4 Barteln sowie ein endständiges, vorstülpbares Maul. Länge 40-50, max. 130 cm.

Lebensraum: Langsam fließende sowie stehende, meist vegetationsreiche Gewässer (Weiher, Altwasser, Seen, Teiche, Überschwemmungsgebiete)

Biologie: Der scheue Fisch lebt tagsüber meist versteckt im Schutz von Wasserpflanzen. Nachts durchwühlt er den Boden bis ein eine Tiefe von 10 cm nach wirbellosen Kleintieren und Pflanzenteilen. Er wagt sich auch in das Oberflächenwasser der Uferzone, wo er mit schmatzenden Geräuschen alles fressbare (Algen, Plankton, Anfluginsekten, Fischbrut) aufnimmt. Gegenüber Sauerstoffarmut und Gewässerverschmutzung ist der Karpfen recht unempfindlich, weswegen man ihn auch in Abwasserfischteiche einsetzt. In der Laichzeit von Mai bis Juni erfolgt die Eiabgabe bei Wassertemperaturen von 18-20 Grad Celsius im Flachwasser an Pflanzen. Pro kg Körpergewicht werden ca. 200.000-300.000 Eier abgegeben. Die Larven schlüpfen nach 3-5 Tagen und hängen dann 1-3 Tage mittels einer Klebedrüse an Pflanzen. Nach dieser Ruhephase schwimmen sie zur Oberfläche, um ihre Schwimmblase zum ersten Mal mit Wasser zu füllen. Die schwimmfähige Brut nimmt dann Rädertierchen, einzellige Algen und Kleinkrebse auf, später besteht die Nahrung aus wirbellosen. Die Wildform des Karpfens ist heute stark gefährdet.